Auftaktveranstaltung (08. Mai 2019)

ab 16:00 Uhr

Charterfahrt auf der MS innogy

Unser langjähriger Sponsor innogy ermöglicht uns dieses Jahr eine ganz neue Location für die Auftaktveranstaltung am Tag vor dem Essener EnergieForum. Die MS innogy ist ein Elektro-Schiff der Weissen Flotte Baldeney und wird über Brennstoffzellen und grünem Methanol betrieben. Auf der vierstündigen Fahrt über den Baldeneysee wird es u.a. dazu einen Vortrag geben:

The Greenfuel Project: Demonstrating the full value chain of green methanol in Essen

  • The installations associated with the project will be explained in detail, particularly the ship MS innogy.
  • The motivation behind the project as well as the main results and key findings of our demonstration will be shared.

Die Fahrt ist umsonst, Getränke, Würstchen und Kuchen können an Bord erworben werden.

Meldet euch jetzt schnell zum Forum an und setzt den Haken bei der Teilnahme an der Auftaktveranstaltung, um einen der 40 Plätze zu bekommen!

EEF 2019 - Tag 1 ­(09. Mai 2019)

08:30 – 09:00 Uhr

Anreise & Registrierung

09:15 – 09:30 Uhr

Begrüßung

Rudolf Jelinek - Bürgermeister der Stadt Essen

09:30 – 09:55 Uhr

Impulsvortrag

Warum werden die Klimaschutzziele 2020 nicht erreicht, was unterscheidet die 2030er Ziele strukturell von den 2020er Zielen (u.a. die gegenüber der EU eingegangenen Verpflichtung, deren Nichteinhaltung zur Zahlung von Pönalen führt). Weiterhin werden die notwendigen Maßnahmen und vielschichtigen Herausforderungen bei der Umsetzung der Ziele und ein Ausblick auf die Erreichung der langfristigen deutlich weitgehenden Ziele für 2050 thematisiert. 

Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick studierte Verfahrenstechnik mit dem Schwerpunkt auf Energie- und Umwelttechnologien an der Universität Dortmund. Er promovierte an der Universität Stuttgart im Bereich der Energietechnik. Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick ist seit März 2010 Mitglied der Geschäftsführung des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und seit 2006 Vizepräsident. Bis 2010 leitete er die Forschungsgruppe “Zukünftige Energie und Mobilitätsstrukturen”. Von Februar 2008 bis Februar 2010 war er außerdem auch kommissarischer Leiter des Instituts. Im November 2008 wurde er darüber hinaus zum außerplanmäßigen Professor des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften – Schumpeter School of Business and Economics an der Bergischen Universität Wuppertal berufen. 

Klimaziel 1 - Erneuerbare Energien

10:00 – 10:25 Uhr

Der digitale Netzbetreiber

Der in Süddeutschland geborene Österreicher ist 50 Jahre alt, verheiratet und hat eine 11-jährige Tochter. 

Er trat nach seiner Ausbildung als Energie-Anlagen-Elektroniker bei der RWE Energie AG und einem Studium der Elektrotechnik an der Fachhochschule Jülich/Aachen 1994 als Trainee in den RWE Konzern ein und übernahm hier Projekte im Bereich Umspannanlagen, Instandhaltung und IT. 

Über 15 Jahren ist er in Führungsfunktionen der RWE und Westnetz in den Bereichen des technischen Controlling, der IT und zuletzt als Leiter des Regionalzentrums Neuss tätig. Gleichzeitig nahm er Mandate in verschiedenen Aufsichtsräten von Stadtwerken wahr und war von Anfang 2015 bis 2017 parallel Geschäftsführer der BEW Netze in Wipperfürth. 

Ende 2016 stieg Herr Mathis aus den Aufgaben bei Westnetz aus  und gründete im Juli 2017 die 100% innogy-Tochter DigiKoo, um digitale Produkte und digitale Kooperationen zu entwickeln.

Wir zeigen Ihnen ausgewählte Beispiele, wie die Energiewende durch digitale Lösungen umgesetzt werden kann und die netztechnischen Herausforderungen durch PV-Erzeugung und private Ladeboxen zu meistern sind.
Digitalisierung bringt Geschwindigkeit, Transparenz und Effizienz.
 

10:30 – 10:55 Uhr

Einsatz der Mittel- und Hochtemperatur Solarthermie mittels Parabollrinnen (PTC) bei der Prozesswärmeerzeugung für Industrie, saisonale Wärmespeicherung, sowie Kühlung

Dr. Ahmet Lokurlu ist Wirtschaftsingenieur und Unternehmensgründer in Aachen. Er studierte an der National Academy of Science von Belarus (NASB) in Minsk sowie an der Technischen Universität in Aachen (RWTH) mit dem Schwerpunkt Energie- und Verfahrenstechnik. Eine von Ihm entwickelte Möglichkeit, Sonnenenergie in Kälte umzuwandeln, erhielt weltweite Aufmerksamkeit und wurde vielfach geehrt. So erhielt Dr. Lokurlu mit seinem Unternehmen der SOLITERM Group unter anderem den als „Environmental Oscar“ bezeichneten Energy Globe Award und den R.I.O. –Innovation Prize. Außerdem widmete das ZDF seiner Erfindung eine Dokumentation „Kälte aus der Sonne – Kläranlagen der Zukunft (2009), die mehrfach ausgestrahlt wurde. 

Der Vortrag soll das Potential vom Einsatz der Parabolrinnen-Solarthermie (Mittel- und Hochtemperatur-Solarthermie) gerade auch in Deutschland aufzeigen, da bisher eine große Wissenslücke in Expertenkreisen bzgl. dieser Technologie besteht. Wirtschaftlich interessant sind hier vor allem die Bereiche industrielle Prozesswärmeerzeugung (Prozessdampf), saisonale Speicherung in Großwärmespeichern sowie die solare Kühlung größerer Gebäude (bedingt durch hohe Dämmstandards bei Neubauten). Wesentliche Herausforderung bei der Planung ist, da es sich typischerweise um gewerbliche Anwendungen handelt, die Integration solcher Anlagen in laufende Prozesse (Produktion, Fernwärmenetze, etc.).

Dr. Lokurlu berichtet über den Stand der Dinge hinsichtlich des Klimawandels und Klimaschutz, wie wir diese Ziele verfehlen und wie diese Technologie Deutschland wieder auf den Kurs bringen kann. Außerdem zeigt er das grundsätzliche Vorgehen der Anlagenimplementierung auf sowie die Rahmenbedingungen, welche hierbei besonders zu berücksichtigen sind (Amortisation, Fördermöglichkeiten).

11:00 – 11:25 Uhr

Wie enyway den Energiemarkt demokratisiert

Nils Reimers (34) ist als Business Developer beim Hamburger StartUp enyway tätig. Im Rahmen seiner vorherigen beruflichen Stationen sammelte er langjährige Erfahrungen im internationalen Vertrieb digitaler Produkte und ist Experte für den Aufbau IT-gesteuerter Geschäftsprozesse.

Nils Reimers von „enyway“ erklärt in seiner Keynote, wie die digitale Transformation den Strommarkt verändert und warum Deutschland eine zweite Energierevolution braucht. Er zeigt den Status Quo des deutschen Energiemarkts (inkl. Wegfall des EEG in 2020) auf, erläutert die Disruption anderer Märkte durch Dezentralisierung und Digitalisierung und erklärt, wie Plattform-Geschäfte, Sharing und Regionalität dafür sorgen, dass Großkonzerne und Zwischenhändler künftig keine Hauptrollen mehr spielen.

11:25 – 11:45 Uhr

Frühstückspause

Klimaziel 2 - Energieeffizienz

11:45 – 12:10 Uhr

Sektorenkopplung – Herausforderungen und Potentiale

Prof. Klaus Görner hat an der Universität Stuttgart Verfahrenstechnik studiert. Nach seiner Promotion arbeitete er 6 Jahre im Kraftwerksbau bei den Firmen Lentjes, Düsseldorf und Babcock, Oberhausen (1991-1996). Seit 1996 leitet er den Lehrstuhl für Umweltverfahrenstechnik und Anlagentechnik an der Universität Duisburg-Essen. Seit 2002 ist er wissenschaftlicher Leiter des GWI in Essen. Weiterhin ist er Mitglied in verschiedenen Verbänden (u.a. Rhein Ruhr Power e.V. und VGB PowerTech e.V.). 

Um die Herausforderungen für die angestrebten Klimaziele zu erreichen, ist eine langfristige Dekarbonisierung der Energiewirtschaft unumgänglich. Der Vortrag gibt einen Überblick zu möglichen Technologien, um die verschiedenen Sektoren Strom, Mobilität, Wärme und Produktion miteinander zu koppeln. Zentraler Bestandteil ist dabei die Integration erneuerbarer Energien und das Schließen von Stoffkreisläufen für eine nachhaltige Energiewirtschaft.

12:15 – 12:40 Uhr

So revolutionieren Speicher den Energiemarkt

Richard Lindenau studierte von 2004 bis 2008 Maschinenbau mit der Fachrichtung Energietechnik an der Fachhochschule Osnabrück. Seit 2008 arbeitet er bei der STEAG Energy Services GmbH im Bereich Energy Technologies. Von 2011 bis 2015 war die Durchführung von technischen Due Diligence für solarthermische Kraftwerke mit Speichern ein wesentlicher Schwerpunkt seiner Arbeit. Seit 2011 beschäftigt er sich zudem mit der Einbindung thermischer Speicher in bestehende Kraftwerke sowie mit Fernwärmespeichern. Seit 2016 erweitern Batteriespeichersysteme und deren Anwendungen sein Arbeitsgebiet.

Speicher sind ein zentraler Erfolgsbaustein für die Energiewende. Neben der Abdeckung von Systemdienstleistung wie Frequenzregelung, für die Speicher heute schon aktiv eingesetzt werden, müssen Speicher in Zukunft aber auch zunehmend in der Lage sein, größere Energiemengen verschieben zu können. Im ersten Teil gibt der Vortrag einen Überblick über die vielfältigen Speichertechnologien, mit denen sich STEAG beschäftigt. Der zweite Teil adressiert konkret die Großbatteriesysteme von STEAG und fokussiert dabei den Einfluss der SOC-Regelung auf den ökonomischen Betrieb der Anlagen. 

12:45 – 13:10 Uhr

Möglichkeiten und Grenzen der Energiekostenoptimierung in der Praxis

Thorsten Coß begann seine energiewirtschaftliche Karriere 1994 mit einem juristischen Staatsexamen mit Schwerpunkt im internationalen Privatrecht, dem ein mehrmonatiges Referendariat in einer Pariser Anwaltskanzlei nachfolgte.

Nach einer Tätigkeit in einem Beratungsbüro für Wassertechnik und Management der Privatuniversität Witten-Herdecke und einer langjährigen leitenden Position bei den Stadtwerken Witten übernahm Thorsten Coß Anfang 2010 die Geschäftsführung der AVU Serviceplus GmbH in Gevelsberg, einer Tochtergesellschaft der AVU AG als regionaler Energieversorger des Ennepe-Ruhr Kreis, in der die Aktivitäten in den erneuerbaren Energien und Energiedienstleistungen gebündelt wurden. Durch seine begleitenden Tätigkeiten im BDEW Fachausschuss „Recht der Versorgungsverhältnisse“ sowie im Vorstand der deutsch-französischen Juristenvereinigung e.V. konnte er seine Expertise in kommunalen Energiefragen auch in übergeordnete Ebenen der internationalen Energiepolitik einbringen und eine Vermittlerfunktion einnehmen. 

In der Theorie klingt das Thema Energieeffizienz oft trivial. Das passt aber nicht zu der Feststellung, dass tatsächlich viel weniger passiert. Aus der Erfahrung von 20 Jahren in der Branche, davon 9 Jahre im „Effizienzgeschäft“, berichtet Herr Thorsten Coß über Erlebnisse und Erkenntnisse, die belegen, wie dick die Bretter sind, die bei der praktischen Umsetzung von Energieeffizienzprojekten gebohrt werden müssen.

13:15 – 13:30 Uhr

13:30 – 15:40 Uhr

  • Accenture Utilities
  • Amprion
  • con|energy
  • Daikin
  • innogy
  • Pöyry
  • VNG Handel & Vertrieb

Weitere Infos gibt es hier.

Mittagessen

Klimaziel 3 - CO2-Emissionen

15:40 – 16:05 Uhr

Carbon Capture and Utilisation:
Sustainable decarbonisation with e-fuel production

Dr. Efthymia Ioanna Koytsoumpa is working in Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe GmbH at the Power Energy Solutions Business Unit. Her main focus area is Energy Storage Solutions and Carbon Capture and Utilisation. She has a Diploma in Mechanical Engineering accomplished at National Technical University of Athens, where she has also performed her PhD on the topic of power to fuel and gasification technology for the production of methanol and SNG. She has accomplished her Diploma Thesis in Technische Universität Graz and has worked in Friedrich Alexander Universität in Nürnberg and in the Center of Research and Technology Hellas, CERTH.

The EU low-carbon roadmap towards 2030 sets binding targets of at least 32% shares of renewable energy in the Union’s gross final consumption, 40% reduction in carbon emissions and 14% renewable energy within the final consumption of energy in the transport sector. The European power and industrial sectors have to tackle with CO2 emissions reduction, to increase their energy efficiency and shares of renewable energy sources (RES). Carbon Capture and Utilisation combined with energy storage can address environmental and energy efficiency challenges in a cross-sectoral and cost competitive approach for sustainable energy and chemical production. Shifting from only biomass oriented solutions with resource availability and food competition issues to low carbon efuels leads in the reduction of fossil fuel imports and allows the use of curtailed RES electricity. The integration of Power to Fuel technology in must run CHP plants and energy intensive industries with focus on CO2-derived methanol is presented. 

16:10 – 16:35 Uhr

Laden von Elektroautos in 2030 - eine Zukunftsprognose

Dietrich Sümmermann ist Chairman der Share&Charge Foundation und Geschäftsführer der eMobilify GmbH. Die eMobilify GmbH entwickelt und berät rund um Softwarelösungen für den E-Mobilitätsbereich. Davor war er CEO und Mitgründer von MotionWerk. Mit Share&Charge hat MotionWerk das weltweit erste blockchain-basierte Produkt für Endkunden im Energiebereich entwickelt. Vor seiner Zeit bei MotionWerk und eMobilify arbeitete Dietrich Sümmermann für einige der größten Energieversorgungs-unternehmen in Deutschland in verschiedensten Positionen.

Dietrich Sümmermann, Chairman der Share&Charge Foundation und Geschäftsführer der eMobilify GmbH stellt seine Ideen zu der Zukunft des Ladens von Elektroautos vor und welche Auswirkungen die Integration von Mobilität und Energiesystem für Unternehmen und Endkunden haben kann.

16:40 – 17:05 Uhr

Verkehrswende schon heute.
Biomethan und seine Potenziale.

Zoltan Elek (Dipl.-Ing.) schloss 2005 an der Technischen Universität München sein Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Energietechnik ab. Er rundete seine Ausbildung mit einem Zusatzstudium am Center for Digital Technology and Management des Elitenetzwerks Bayern an der LMU München ab. Zudem absolvierte er ein MBA-Programm an der TUM Business School in München und an der University of California at Berkeley in den USA. Darüber hinaus nahm Elek an einem Executive Programm an der Harvard Business School teil.

Sein beruflicher Werdegang führte Zoltan Elek unter anderem zu E.On Engineering, den Stadtwerken München sowie zu McKinsey & Company im Bereich Electrical Power & Natural Gases.

2007 gründete Zoltan Elek die Landwärme GmbH. Das Pionierunternehmen ist seither erfolgreich im Biomethanmarkt aktiv. Mit einem Handelsportfolio von über 2,5 Terawattstunden ist Landwärme inzwischen zu Europas größtem Biomethanhändler herangewachsen und beliefert Kunden aus dem Strom-, Kraftstoff- und Wärmesektor. Zudem entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Projekte zur Biomethanerzeugung und bietet Beratungsdienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an.

Biomethan ist der Joker in der Energiewende. Schon heute ist das grüne Gas als Kraftstoff verfügbar; Technologie und Infrastruktur sind mit CNG-Autos und Erdgasnetz vorhanden. Mit Biomethan im Tank sind CO2-Einsparungen von bis zu 90 % gegenüber einem Benziner möglich. Der Vortrag gibt zunächst einen Überblick über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Biomethan für die Energiewende. Im Anschluss werden die Entwicklungen und Potenziale im Verkehrssektor porträtiert, die gesetzlichen Rahmenbedingungen, Chancen und Herausforderungen diskutiert sowie Lösungsansätze vorgestellt. 

17:20 – 18:50 Uhr

Podiumsdiskussion

Moderation:

Herr Stephan W. Eder ist Redakteur beim VDI Verlag GmbH mit den Schwerpunkten Energie, Energieeffizienz, Energierohstoffe, Klimaschutz, CO2-Handel, Green-IT, Drucker und Druckmaschinenbau, Bergbau und Bergbaumaschinen.

Teilnehmer:

Thorsten Coß begann seine energiewirtschaftliche Karriere 1994 mit einem juristischen Staatsexamen mit Schwerpunkt im internationalen Privatrecht, dem ein mehrmonatiges Referendariat in einer Pariser Anwaltskanzlei nachfolgte.

Nach einer Tätigkeit in einem Beratungsbüro für Wassertechnik und Management der Privatuniversität Witten-Herdecke und einer langjährigen leitenden Position bei den Stadtwerken Witten übernahm Thorsten Coß Anfang 2010 die Geschäftsführung der AVU Serviceplus GmbH in Gevelsberg, einer Tochtergesellschaft der AVU AG als regionaler Energieversorger des Ennepe-Ruhr Kreis, in der die Aktivitäten in den erneuerbaren Energien und Energiedienstleistungen gebündelt wurden. Durch seine begleitenden Tätigkeiten im BDEW Fachausschuss „Recht der Versorgungsverhältnisse“ sowie im Vorstand der deutsch-französischen Juristenvereinigung e.V. konnte er seine Expertise in kommunalen Energiefragen auch in übergeordnete Ebenen der internationalen Energiepolitik einbringen und eine Vermittlerfunktion einnehmen. 

Zoltan Elek (Dipl.-Ing.) schloss 2005 an der Technischen Universität München sein Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Energietechnik ab. Er rundete seine Ausbildung mit einem Zusatzstudium am Center for Digital Technology and Management des Elitenetzwerks Bayern an der LMU München ab. Zudem absolvierte er ein MBA-Programm an der TUM Business School in München und an der University of California at Berkeley in den USA. Darüber hinaus nahm Elek an einem Executive Programm an der Harvard Business School teil.

Sein beruflicher Werdegang führte Zoltan Elek unter anderem zu E.On Engineering, den Stadtwerken München sowie zu McKinsey & Company im Bereich Electrical Power & Natural Gases.

2007 gründete Zoltan Elek die Landwärme GmbH. Das Pionierunternehmen ist seither erfolgreich im Biomethanmarkt aktiv. Mit einem Handelsportfolio von über 2,5 Terawattstunden ist Landwärme inzwischen zu Europas größtem Biomethanhändler herangewachsen und beliefert Kunden aus dem Strom-, Kraftstoff- und Wärmesektor. Zudem entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Projekte zur Biomethanerzeugung und bietet Beratungsdienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an.

Herr Jedamzik hat an der Universität Duisburg – Essen seinen Abschluss als Dipl.-Ing. Maschinenbau in der Fachrichtung Schiffstechnik erworben und war darüber hinaus noch 3 Jahre as wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Schiffbau und Transportsysteme tätig. Hier spezialisiert in Strömungssimmulationen und Strukturmechanik.

Anschließend wechselt Herr Jedamzik zur Hitachi Power Europe GmbH als Senior Engineer und Fachprojektleiter für Druckteilkonstruktion  von Grossdampferzeuger und war hier für die Weiterentwicklung dieser verantwortlich.

Mit der Neugründung der MHPS wechselte Herr Jedamzik als Leiter Vertieb Deutschland und Westeuropa in die Vertriebsabteilung der MHPS Europe.

Hier ist er seitdem für die Beratung und den Vertieb des Gesamten Unternehmensportfolio verantwortlich und zudem eingebunden, als Vertreter der MHPS,  in die politischen Prozesse und Verbandsarbeit beim VDMA / Energiepolitik.

Seit Januar 2012 ist Herr Kai Lipsius Klimaschutzbeauftragter der Stadt Essen. Seit Oktober 2018 darüber hinaus Leiter der „Grüne Hauptstadt Agentur“.

Von 2012 bis Sommer 2017 war er Projektleiter des BMBF-Verbundprojekts „Klimainitiative Essen – Handeln in einer neuen Klimakultur“.

Zuvor war er fünf Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Umweltbundesamt im Bereich Klima und Energie tätig.

Kai Lipsius ist Diplom-Geoökologe von der Technischen Universität Braunschweig und schloss sein Studium als Master of Science in Environmental Sciences an der Universität Nottingham erfolgreich ab.

Über die Grüne Hauptstadt Agentur:

Mit dem Titel Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 hat die Europäische Kommission die Stadt Essen für ihre nachweislich hohen Umweltstandards und ambitionierten Ziel ausgezeichnet. Die zwölf Nachhaltigkeitsziele haben eine hohe Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung einer lebenswerten Stadt Essen.

Um die gesteckten Ziele weiterzuverfolgen und sukzessive umzusetzen wurde die „Grüne Hauptstadt Agentur“ gegründet. Als Stabsstelle im Geschäftsbereich Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen koordiniert sie die Zieleverfolgung als gesamtstädtische Aufgabe mit den Partner aus Bürgerschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

Die Grüne Hauptstadt Agentur setzt ihre Schwerpunkte in den Feldern Klimaschutz & Energie, Mobilität, Nachhaltigkeit & Umweltbildung sowie Stadtentwicklung & Klimawandel.

Der in Süddeutschland geborene Österreicher ist 50 Jahre alt, verheiratet und hat eine 11-jährige Tochter. 

Er trat nach seiner Ausbildung als Energie-Anlagen-Elektroniker bei der RWE Energie AG und einem Studium der Elektrotechnik an der Fachhochschule Jülich/Aachen 1994 als Trainee in den RWE Konzern ein und übernahm hier Projekte im Bereich Umspannanlagen, Instandhaltung und IT. 

Über 15 Jahren ist er in Führungsfunktionen der RWE und Westnetz in den Bereichen des technischen Controlling, der IT und zuletzt als Leiter des Regionalzentrums Neuss tätig. Gleichzeitig nahm er Mandate in verschiedenen Aufsichtsräten von Stadtwerken wahr und war von Anfang 2015 bis 2017 parallel Geschäftsführer der BEW Netze in Wipperfürth. 

Ende 2016 stieg Herr Mathis aus den Aufgaben bei Westnetz aus  und gründete im Juli 2017 die 100% innogy-Tochter DigiKoo, um digitale Produkte und digitale Kooperationen zu entwickeln.

Ab 19:15 Uhr

Abendveranstaltung

EEF 2019 - Tag 2 ­(10. Mai 2019)

08:30 – 09:00 Uhr

Anreise & Frühstück

09:00 – 09:15 Uhr

Begrüßung

09:15 – 13:00 Uhr

Workshops

Die Energiewende und die digitale Transformation revolutionieren die deutsche Energiebranche. Es werden Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette benötigt. 

Doch wie lassen sich solche Ideen und Innovationen in kurzer Zeit entwickeln? 

Hands on! Fehler machen und aus diesen lernen. Das ist der schnellste Weg zur Innovation. Wie sieht das Energiesystem von morgen aus? Was gibt es für Ideen, die Vernetzung der Sektoren digitaler zu gestalten? Und wie kann das Ganze nachhaltig vollbracht werden? 

Jetzt bist du gefragt: Mit Design Thinking kann jeder kreativ sein und Visionen in Innovationen verwandeln. Lust diese zukunftsweisende Methodik zu testen und mit viel Kreativität und Spaß zu einer innovativen Lösung zu gelangen? Dann meldet Euch für unseren Workshop an!

Workshopleitung: Judith Führer

Wie kann man als Berater einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele 2030 leisten? 

Erarbeitet in diesem interaktiven Workshop ein nachhaltiges Produktportfolio für einen Energieversorger mit uns. In kleinen Gruppen entwickelt ihr in Anlehnung an SCRUM das Portfolio unter Beachtung verschiedener Kundensegmente. Bekommt eine Vorstellung davon, wie SCRUM in Projekten einsetzbar ist und erarbeitet in einem agilen Prozess Ansätze zur Lösung einer realen Aufgabenstellung aus der Beraterpraxis.

Workshopleitung: Dr. Heike Hahn

Anwendungsbeispiel erneuerbare Energien (CSP und PV) 

EBSILON ist ein Software Werkzeug zum interaktiven Erstellen von Modellen zur Simulation von Energiewandlungsprozessen. Es können „konventionelle“ fossil gefeuerte Anlagen, aber auch viele andere Arten von thermischen Prozessen in Volllast und Teillast simuliert werden. In den letzten Jahren wurde EBSILON dem Trend hin zu erneuerbaren Energien folgend um entsprechende Bauteile und Modelle (Solarthermie, Photovoltaik, Wind, ORC, Speicher) erweitert. Im Zusammenhang damit gestattet EBSILON auch die dynamische Simulation. EBSILON ist seit mehr als 25 Jahren am Markt und wird von mehreren hundert Kunden (Kraftwerksbetreibern, Herstellern, Ingenieurbüros, Hochschulen und Forschungsinstituten) weltweit eingesetzt. 

Workshopleitung: Dr. Hans-Peter Wolf

Trotz großer Anstrengungen der deutschen Politik, die selbstgesteckten, ambitionierten CO2-Reduktionsziele zu erreichen, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die 2020 Ziele verfehlt werden. Bei einem „Weiter so“ ist davon auszugehen, dass auch die 2030 Ziele nicht erreicht werden. Was müsste die Regierung also tun damit, die 2030 Ziele nicht bereits frühzeitig unerreichbar erscheinen? 

Gemeinsam erarbeiten wir mit Euch mögliche Strategien, wie die nationalen Klimaziele erreicht werden können. Dazu werden wir mit Euch die Entwicklungen in den wesentlichen Sektoren (Strom, Transport und Wärme) diskutieren und das Potenzial bestehender Konzepte (z.B. Ausbau Erneuerbare Energien) und neuer Technologien (z.B. Batterien, Power2X) gemeinsam bewerten. Neben der Umsetzbarkeit werden wir auch einen Blick auf die volkswirtschaftlichen Implikationen werfen.  

Pöyry Management Consulting berät seit über 20 Jahren alle Akteure der Energiewirtschaft. Neben Strategie- und Organisationsberatung unterstützt Pöyry seine Kunden bei der Durchführung von Unternehmensakquisitionen. Aufgrund eigener Prognosemodelle und tiefgreifenden Marktverständnisses ist Pöyry in der Lage, fundierte quantitative Aussagen zur Entwicklung wesentlicher Parameter der Energiewirtschaft zu tätigen, die die Kunden bei der Unternehmensbewertung unterstützen.  

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und eine angeregte Diskussion! 

Workshopleitung: Clemens Hecker, Timo Pasemann 

Dieselskandal, Abgaswerte, Umweltverschmutzung, fehlende Mobilitätskonzepte und Lärm. An Problemen mangelt es unseren Städten wirklich nicht, wobei über alles die Pariser Klimaziele schweben. Doch um all das zu erreichen, braucht die Smart City von Morgen ein neues Nervensystem. Zur Einsparung von CO2 benötigt die intelligente Stadt eine neue Infrastruktur zur Vernetzung von Devices, welche zur Senkung der Treibhausgase durch Prozessoptimierung beitragen sollen. 

Eine Technologie, welche zur Optimierung der Stadt beitragen kann ist die Funktechnologie LoRaWAN. LoRaWAN zählt zu den sogenannten Low-Power-Wide-Area-Network-Technologien (LPWAN). Sie wurde speziell für Städte entwickelt. Gemeinsam in dem Workshop „Mit IoT zur freien Smart City“ werdet ihr die Technologie einmal kennenlernen und selbst neue Use Cases entwickeln. Also lasst eurer Kreativität freien Lauf uns und denkt euch Ideen aus unter dem Motto, wie kann ich meine Stadt mit IoT besser machen! 

Workshopleitung: Marcel Linnemann

Zwei verschiedene Case Studies für jeweils 5 bis 6 Personen

(A) Strategische Ausrichtung eines Strom- und Wärmeversorgers:  

  • Pitch vor der Geschäftsführung, um das Projekt zu verkaufen  
  • Gruppe soll sich einen Projektplan mit Arbeitspaketen, Zeitplan und Budgetkalkulation überlegen  
  • Erste Ideen sollen vorgestellt werden, die im Rahmen des Projekts ausgearbeitet werden  
  • Nebenbedingungen aus der Aufgabenstellung sollen durchdacht und entsprechend im Vortrag wiedergegeben werden 

 Case Study erfordert eine Auseinandersetzung mit den Themen Strom- und Wärmeversorgung. Darüber hinaus sind Präsentationstechniken und rhetorische Fähigkeiten gefragt. 

 (B) Investitionsstrategie eines Großinvestors:  

  • Telefonat mit einem Hedgefondsmanager aus einem anderen Land ohne Kenntnisse über den deutschen Energiemarkt  
  • Gruppe soll sich Gedanken machen über die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und Assets (Geschäftsmodellen)  
  • Gruppe soll die Bedürfnisse des Investors verstehen und passende Investitionsobjekte identifizieren und vorstellen

Case Study erfordert ein methodisches Vorgehen der Studenten. Im eigentlichen Rollenspiel sind dann Präsentationstechniken und Überzeugungstechniken gefragt. 

Workshopleitung: Maximilian Thies

13:00 – 14:00 Uhr

Mittagessen

Energiesysteme der Zukunft

Frau Margit Thomeczek ist die zuständige Leiterin in den Bereichen Netzwerk KWK/Nah- und Fernwärme, Kampagne KWK.NRW sowie Energieinfrastruktur und Systemtransformation für die EnergieAgentur.NRW.

14:00 – 14:25 Uhr

Das Projekt Carbon2Chem®

Dr. Torsten Müller studierte Umweltwissenschaften und Verfahrenstechnik in Cottbus und ist seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) in Oberhausen. Seit 2015 leitet er die Arbeitsgruppe „Modellierung und Simulation“ und ist seit 2017 Teil der Geschäftsstelle im Projekt „Carbon2Chem®.

Im Rahmen des Verbundprojekts Carbon2Chem® werden Technologien von der Grundlagenforschung bis zu technischen Demonstration entwickelt, mit denen CO2 aus Prozessen der energieintensiven Industrie als Rohstoffquelle für die chemische Industrie zur Verfügung gestellt wird. Es erfolgt eine Kopplung der Prozesse in Form eines cross-industriellen Produktionsnetzwerks, das die CO2-Emissionen und den Einsatz fossiler Rohstoffe reduziert. Die Entwicklung erfolgt am Beispiel der Stahlindustrie, deren Hüttengasen zur nachhaltigen Herstellung verschiedener Chemieprodukte genutzt werden sollen. Herausforderungen ergeben sich u.a. durch die Einbindung Erneuerbarer Energien, die Kopplung der Prozesse und der Nutzung der Abgase als Rohstoffquelle. 

14:30 – 14:55 Uhr

Designetz – Von der Einzelanlage zum integrierten Gesamtenergiesystem der Zukunft.

Aktuell 

  • Leitender Angestellter der Westnetz GmbH (ein Unternehmen der innogy-Gruppe)
    Ressort Regionaltechnik / Assetmanagement 
  • Seit April 2017 Mitglied der Projektleitung im Forschungsprojekt DESIGNETZ, Bereich Technik
    Verantwortlich für die Umsetzung der Technischen Demonstrator- und Arbeitspakete der innogy-Gruppe sowie der Koordination der technischen Partnerbeiträge im Rahmen der Konsortialführung  

 
Werdegang  

  • Seit 1998 als Dipl-Ing. E-Technik im RWE Konzern tätig
  • Erfahrung als Schaltingenieur und Betriebsplaner von Hochspannungsnetzen
  • Erfahrung im Bereich Strategische Asset- und Unternehmensentwicklung
  • Mehrjährige Tätigkeit in operativen Leitungsfunktionen in der Netzführung von Verteilnetzen

47 Partner aus Industrie, Forschung und Wissenschaft entwickeln eine Blaupause für ein Energiesystem der Zukunft. Dabei vernetzen wir vielfältige Demonstrationsobjekte um zu zeigen, dass eine dezentrale Energiewende auf der Grundlage marktlicher Mechanismen möglich ist.

15:00 – 15:25 Uhr

Transformation des Energiesektors: Netzausbau und Innovationen

Dr. Alexander Helmedag studierte Elektrotechnik an der RWTH Aachen und promovierte dort am Institute for Automation of Complex Power Systems des E.ON Energy Research Center. Bis 2018 leitete er am Institut die Abteilung Grid Dynamics. Seitdem ist er bei der Amprion GmbH im Bereich Offshore Netzanschlusssysteme beschäftigt. Herr Helmedags Interessen sind innovative Netze, erneuerbare Energien, leistungselektronische Umrichtersysteme, DC-Netze und Hardware in the Loop Testing.

Mit der steigenden Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz nimmt auch der Anpassungsbedarf des Übertragungsnetzes stetig zu. Dies ist zum einen auf das volatile Verhalten der Erzeugung als auch auf die grundlegende Veränderung im Erzeugungsportfolio und die daraus resultierenden Einspeisestandorte zurückzuführen. Es entsteht ein steigender Transportbedarf von Erzeugungs- zu Lastzentren wie auch ein stark anwachsender Kompensationsbedarf für Abweichungen in Erzeugung und Verbrauch. Mit herkömmlichem Ausbau wird ein Grundstein der erforderlichen Adaption der Übertragungsnetze erreicht. Es ist allerdings zusätzlich notwendig, durch innovative Maßnahmen wie Sektorenkopplung die Anpassung der Netze zu unterstützen. 

15:30 – 16:00 Uhr

Impulsvortrag

Mit der Nachhaltigkeitswerkstatt begleiten wir Individuen und Organisationen dabei, nachhaltige Werte zu leben. Der Impulsvortrag beleuchtet zum einen den Gründungsprozess der Nachhaltigkeitswerkstatt und gibt zum anderen konkrete Einblicke, wie die ersten Schritte zu einem nachhaltigen Leben gelingen. 

16:05 – 16:20 Uhr

Abschlussrede

Prof. Dr. Jens Paetzold ist Studiengangsleiter des Studiengangs Energieinformatik an der Hochschule Ruhr West.
Seine aktuellen Forschungsthemen beschäftigen sich mit den Anschlussbedingungen für Erzeugungsanlagen an das elektrische Netz, sowohl für klassische Kraftwerke als auch für regenerative Erzeugungsanlagen, und die Auswirkungen und Möglichkeiten der Elektromobilität im Betrieb elektrischer Netze.

Sponsoren & Unterstützer