Programm EEF 2020

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Tag 1

17. November 2020

Tag 3

24. November 2020

Tag 2

19. November 2020

Tag 4

26. November 2020

Moderation

Fabian Lohmar - Vorstand (a.D.) Essener Energie Club e.V.

Maximilian Evers - Vorstand Essener Energie Club e.V.

EEF 2020 - Tag 1 ­(17. November 2020)

15:00 – 15:15 Uhr

Begrüßung

15:15 – 15:40 Uhr

Eröffnungsrede - Nachhaltige Mobilität-Maßnahmen des Bundes

Dipl. Pol. Matthias Spöttle hat 13 Jahre Erfahrung im Bereich erneuerbare Kraftstoffe, insbesondere für die Europäische Kommission und nationale Regierungsorganisationen. Herr Spöttle studierte Politikwissenschaft auf Diplom mit Islamkunde an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Nach erfolgreichem Abschluss 2006 war er für verschiedene Beratungsfirmen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit tätig, bevor er sich als Selbstständiger auf die Nachhaltigkeit von erneuerbaren Kraftstoffen spezialisiert hat. 

Von 2011-2019 hat sich Herr Spöttle bei Ecofys/Navigant mit der Dekarbonisierung des Transportsektors mit besonderem Fokus auf Biokraftstoffe, Elektromobilität und erneuerbare Kraftstoffe für den Luftverkehr befasst. Herr Spöttle hat den internationalen Luftverband IATA in Bezug auf die Sicherstellung und den Nachweis der Nachhaltigkeit alternativer Kraftstoffe im Luftverkehr beraten. Zudem hat Herr Spöttle mehrere Projekte für die Europäische Kommission und nationale Regierungen geleitet, insbesondere zu direkten und indirekten Nachhaltigkeitsaspekten von erneuerbaren Kraftstoffen.

Seit 2020 ist Herr Spöttle als Programm Manager erneuerbare Kraftstoffe für die NOW, einer bundeseigenen GmbH, tätig. Er unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bei der Ausgestaltung eines Fördersystems für fortschrittliche Biokraftstoffe und strombasierte Kraftstoffe und berät zu regulatorischen Aspekten. Darüber hinaus koordiniert Herr Spöttle eine Roadmap zum Markthochlauf von strombasiertem Kerosin zwischen Bundesregierung, Industrie und Luftverkehrswirtschaft.

Nachhaltige Mobilität-Maßnahmen des Bundes

  • Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
  • Exportinitiative Umwelttechnologie
  • Nationales Kompetenznetzwerk: Nachhaltige urbane Mobilität
  • Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur
  • Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie

Wasserstoff

15:40 – 16:05 Uhr

Ein Wasserstoff – Microgrid als Blaupause für die Energiewende

Nach seinem Maschinenbau-Studium an der RWTH Aachen und einem wirtschaftswissenschaftlichen Zusatzstudium promovierte Stefan Stollenwerk (Dr.-Ing.) an der Ruhr-Universität Bochum im Bereich Turboströmungsmaschinen. Darauf folgten Stationen am DLR Köln im Bereich Antriebstechnik sowie bei der Brunel GmbH und der Open Grid Europe GmbH in Neu- und Umbauprojekten von Verdichterstationen. Seit 2019 ist er bei der innogy SE als Projektleiter für Pilotprojekte im Bereich Sektorkopplung tätig.

Ein Wasserstoff – Microgrid als Blaupause für die Energiewende Zentraler Bestandteil des Vortrags ist die Vorstellung eines wasserstoffbasierten Microgrids in der Verbandsgemeinde Kaisersesch zur Demonstration der gesamten Wertschöpfungskette von der Erzeugung, Umwandlung, Speicherung, Verteilung sowie Nutzung regenerativer Energie durch Endverbraucher in den Sektoren Wärme, Strom, Mobilität und Industrie. Dies erfolgt über ein von BMWi gefördertes Reallabor. Durch eine neuartige Kopplung von Elektrolyse, kommunalem Klärwerk, Wärme- und Stromverbrauchern sowie Mobilitätsanwendungen sollen erneuerbare Energien (EE) über Wasserstoff in das Energiesystem integriert werden. EE – Erzeugungsanlagen (bestehende Windkraft- und PV-Anlagen) in räumlicher Nähe stellen erneuerbaren Strom entweder direkt zum Verbrauch oder zur Wasserstoffproduktion bereit. Für die Einbindung des Verkehrssektors in das Projekt ist seitens ÖPNV Cochem-Zell geplant, die Linie 713 (3 Busse mit ca. 135.000 Nutzwagenkilometern pro Jahr) auf 100 % Wasserstoffbetrieb umzurüsten. An der Autobahn A48 soll eine hierfür benötigte Wasserstofftankstelle errichtet werden. Im Wärmesektor soll über eine Kraft-Wärme-Kopplung eine Rückstromversorgung erzielt werden, wofür neu entwickelte H2-Brennstoffzellen bei den Endkunden, wie z.B. dem Rathaus und weiteren Industriekunden, angewendet werden. Außerdem geplant ist der Aufbau eines Nahwärmenetzes unter Verwendung von Wasserstoff mit einem neu zu bauenden H2- Blockheizkraftwerk (BHKW) für Anschlussnehmer als zentrale Wärmequelle. Die Systemlösung bietet die Möglichkeit, die Sektorkopplung von Wärme, Strom und Mobilität für Gebäude- und Verkehrsinfrastrukturen in einem Demonstrationsprojekt im realen Umfeld umzusetzen, Erfahrungen mit einer Wasserstoffinfrastruktur inklusive Endanwendung zu sammeln und damit eine Blaupause für die Sektorkopplung in Quartieren zu schaffen.

16:05 – 16:30 Uhr

Von lokal nach international: Die Stufen der H2-Marktentwicklung

Herr Hellfaier arbeitet bei evety als Wasserstoff-Experte und setzt sich unter anderem mit technischen Fragestellungen rund um die Themen Erzeugung, Verteilung und Anwendung von Wasserstoff auseinander. 

Zuletzt arbeitete er als Experte für erneuerbare Gase an den Wasserstoff-Infrastrukturprojekten hybridge und GET H2 Nukleus. Darüber hinaus hatte er eine Teilprojektleitung im H2 Asset Readiness Projekt der OGE inne. 

Von lokal nach international:  
Die Stufen der H2-Marktentwicklung:

In dem Vortrag werden die wesentlichen Stufen der H2-Marktentwicklung präsentiert und regionale Ökosysteme anhand der Wasserstoff-Wertschöpfungskette sowie konkreter, laufender Projekte beispielhaft vorgestellt. Eine Überleitung in die zukünftige Wasserstoffversorgung auf nationaler und internationaler Ebene skizziert abschließend das Big Picture des internationalen Wasserstoffmarktes.

16:30 – 16:55 Uhr

Pause

Synthetische Kraftstoffe

16:55 – 17:20 Uhr

Erzeugung erneuerbarer synthetischer Kraftstoffe: E-Fuels - die verpasste Chance?!

Dr.-Ing. René Stahlschmidt erwarb im Jahr 2007 an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, Deutschland, sein Diplom im Fach Maschinenbau. Unmittelbar nach diesem Abschluss begann er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen an derselben Universität. Während eines Zeitraums von sechs Jahren war er an mehreren wissenschaftlichen Projekten beteiligt, die sich hauptsächlich mit der Synthese von flüssigen Brennstoffen auf der Basis verschiedener Rohstoffe befassten. Eines dieser Projekte war der Bau und Betrieb einer Demonstrationsanlage für die Synthese von Benzin aus Synthesegas über Methanol mit einer Kapazität von etwa 100 Litern Benzin pro Stunde. Die Technologie dieser Anlage wurde vom Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) bereitgestellt und gemeinsam von CAC und dem Institut betrieben. Die Forschungen zu dieser Technologie und Anlage waren schließlich auch die Grundlage für die Dissertation von René Stahlschmidt, die er 2017 erfolgreich verteidigte.

Bereits 2014 begann René Stahlschmidt seine Laufbahn bei CAC als Projektingenieur im Bereich Angebotswesen innerhalb des Geschäftsbereichs Projektmanagement. Ein Jahr später wurde er zum Leiter dieser Abteilung ernannt. Seit 2017 ist er als Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb für alle Vertriebsaktivitäten von CAC verantwortlich. 

Erzeugung erneuerbarer synthetischer Kraftstoffe: E-Fuels – die verpasste Chance?!

  • Expected growth for electric-vehicles
  • CAC technology for synthetic gesoline as important part of Power-to-Fuel concepts
  • Assisting European Goals Renewable Energy

17:20 – 17:45 Uhr

Grüne Mobilität mit Gas – Beitrag zum Klimaschutz und Luftreinhaltung

Dr. Dietrich Gerstein hat Bergbau und Ingenieurwesen studiert. Er begann seine berufliche Laufbahn 1992 bei der Ruhrgas AG in Essen und war in leitenden Positionen in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Gaseinkauf sowie Management und Verhandlung langfristiger Gasverträge tätig. Später war er für die Entwicklung des LNG-Geschäfts des E.ON-Konzerns verantwortlich. In letzter Zeit arbeitete Gerstein als Global Director LNG bei Royal Park Dutch Vopak, Rotterdam. Er verfügt über fundierte Kenntnisse der internationalen Erdgas-, LNG- und Energiemärkte. Neben Erdgas- und LNG Liefer- und Einkaufsprojekten konzentrierte er sich auf Infrastrukturentwicklungen (Pipeline, LNG, Speicher). Derzeit arbeitet er mit TEAM CONSULT, Berlin, dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfachs (DVGW) und mit staatlichen Institutionen zusammen, um den Einsatz erneuerbarer Gase im Rahmen der Dekorbonisierung der Energiemärkte voranzubringen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt Power-to-Gas-Technologien und der Nutzung erneuerbarer Gase im Verkehr.

Grüne Mobilität mit Gas – Beitrag zum Klimaschutz und Luftreinhaltung

 

17:20-18:00 Uhr

EEF 2020 - Tag 2 ­(19. November 2020)

15:00 – 15:15 Uhr

Begrüßung

E-Mobilität

15:15 – 15:40 Uhr

Chancen und Risiken der Elektromobilität

Frederik Budschun ist studierter Wirtschaftsingenieur und arbeitet seit 2018 als Experte der Elektromobilität im Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff, Elektromobilität bei der EnergieAgentur.NRW. Zu den Arbeitsschwerpunkt gehört die Errichtung von öffentlicher und privater Ladeinfrastruktur sowie die Beratung im Umfang des NRW-Förderprogramms „progres-Emissionsarme Mobilität“.

Chancen und Risiken der Elektromobilität:

Beschreibung folgt…

15:40 – 16:05 Uhr

Ladeinfrastrukturproblematik

Der in Süddeutschland geborene Österreicher ist 50 Jahre alt, verheiratet und hat eine 11-jährige Tochter. Er trat nach seiner Ausbildung als Energie-Anlagen-Elektroniker bei der RWE Energie AG und einem Studium der Elektrotechnik an der Fachhochschule Jülich/Aachen 1994 als Trainee in den RWE Konzern ein und übernahm hier Projekte im Bereich Umspannanlagen, Instandhaltung und IT. Über 15 Jahren ist er in Führungsfunktionen der RWE und Westnetz in den Bereichen des technischen Controllings, der IT und zuletzt als Leiter des Regionalzentrums Neuss tätig. Gleichzeitig nahm er Mandate in verschiedenen Aufsichtsräten von Stadtwerken wahr und war von Anfang 2015 bis 2017 parallel Geschäftsführer der BEW Netze in Wipperfürth. Ende 2016 stieg Herr Mathis aus den Aufgaben bei Westnetz aus und gründete im Juli 2017 die 100% innogy-Tochter DigiKoo, um digitale Produkte und digitale Kooperationen zu entwickeln.

Ladeinfrastrukturproblematik

Digkoo vertreibt eine Software zur Planung von LIS, davon werden Anwendungen samt regulatorischen Implikationen gezeigt. 

16:05 – 16:30 Uhr

Verteilnetzausbau für die Energiewende - Elektromobilität im Fokus

Korinna Jörling (M.Sc.) arbeitet als Consultant im Bereich Energiepolitik bei Guidehouse. Sie unterstützt Regierungen, wissenschaftliche Institute und Unternehmen bei Vorhaben in den Bereichen Energiewende und Klimaschutz auf internationaler, nationaler und kommunaler Ebene. Zu ihren Schwerpunktthemen zählt der Hochlauf und die Netzintegration der Elektromobilität.

Für erfolgreichen Klimaschutz ist die Elektromobilität eine Schlüsseltechnologie. Die Bundesregierung strebt bis 2030 10 Millionen Elektroautos in Deutschland an. Ein rascher Ausbau der Ladeinfrastruktur ist hierfür eine Voraussetzung.
Gleichzeitig sollen im Gebäudesektor elektrische Wärmepumpen helfen, Treibhausgasemissionen einzusparen.Diese Klimaschutztechnologien sind nur sinnvoll, wenn sie sobald wie möglich mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Allerdings macht eine verstärkte Stromnachfrage und der Ausbau erneuerbarer Energien eine Stärkung der Verteilnetze erforderlich. Mit welchem Investitionsbedarf ist dies verbunden? Wie kann eine intelligente Steuerung von Ladevorgängen für Elektroautos dazu beitragen, den Aus- und Umbau der Verteilnetze zu begrenzen? Und welche Weichen muss der Gesetzgeber stellen, um intelligente Steuerung überhaupt möglich zu machen? Diesen Fragen widmet sich eine Studie im Auftrag von Agora Verkehrswende, Agora Energiewende und dem Regulatory Assistance Project.

16:30 – 16:55 Uhr

Pause

16:55 – 18:15 Uhr

Podiumsdiskussion

Moderation:

Studium (2010-2016): Wirtschaftsingenieurwesen, Energie- und Rohstoffmanagement (M.Sc.) an der TU Clausthal 

Seit 2010 für viele Energieunternehmen tätig gewesen: E.ON, Vattenfall, OGE, versch. Stadtwerke 

Seit über 3 Jahren als Unternehmensberater bei PSvdL, heute als Senior Consultant 

PSvdL-Themenexperte für alternative Mobilität und Sub-Metering 

Teilnehmer:

Herr Hellfaier arbeitet bei evety als Wasserstoff-Experte und setzt sich unter anderem mit technischen Fragestellungen rund um die Themen Erzeugung, Verteilung und Anwendung von Wasserstoff auseinander.


Zuletzt arbeitete er als Experte für erneuerbare Gase an den Wasserstoff-Infrastrukturprojekten hybridge und GET H2 Nukleus. Darüber hinaus hatte er eine Teilprojektleitung im H2 Asset Readiness Projekt der OGE inne.

Korinna Jörling (M.Sc.) arbeitet als Consultant im Bereich Energiepolitik bei Guidehouse. Sie unterstützt Regierungen, wissenschaftliche Institute und Unternehmen bei Vorhaben in den Bereichen Energiewende und Klimaschutz auf internationaler, nationaler und kommunaler Ebene. Zu ihren Schwerpunktthemen zählt der Hochlauf und die Netzintegration der Elektromobilität.
 

Der in Süddeutschland geborene Österreicher ist 50 Jahre alt, verheiratet und hat eine 11-jährige Tochter. Er trat nach seiner Ausbildung als Energie-Anlagen-Elektroniker bei der RWE Energie AG und einem Studium der Elektrotechnik an der Fachhochschule Jülich/Aachen 1994 als Trainee in den RWE Konzern ein und übernahm hier Projekte im Bereich Umspannanlagen, Instandhaltung und IT. 

Über 15 Jahren ist er in Führungsfunktionen der RWE und Westnetz in den Bereichen des technischen Controllings, der IT und zuletzt als Leiter des Regionalzentrums Neuss tätig. Gleichzeitig nahm er Mandate in verschiedenen Aufsichtsräten von Stadtwerken wahr und war von Anfang 2015 bis 2017 parallel Geschäftsführer der BEW Netze in WipperfürthEnde 2016 stieg Herr Mathis aus den Aufgaben bei Westnetz aus und gründete im Juli 2017 die 100% innogy-Tochter DigiKoo, um digitale Produkte und digitale Kooperationen zu entwickeln. 

Seit 10/2017 Leiter Vertrieb D-A-CH bei der ioki GmbH

09/2016 – 09/2017 Projektleiter Konzernprojekt „Autonomes Fahren auf der Straße“ im Auftrag der DB Regio AG

07/2012 – 08/2016 Abteilungsleiter Verkehrsplanung und Geschäftsentwicklung bei DB Regio Bus

05/2008 – 06/2012 Verkehrsplaner für innovative Verkehrsangebote bei der DB Stadtverker GmbH

01/2007 – 04/2008 Stellvertretender Betriebsleiter Ostholstein, Autokraft GmbH

05/1999 – 12/2006 Verkehrsplaner Betrieb Ostholstein, Autokraft GmbH

EEF 2020 - Tag 3 ­(24. November 2020)

15:00 – 15:15 Uhr

Begrüßung

Alternative Mobilitätskonzepte

15:15 – 15:35 Uhr

Erfahrungen aus fünf Jahren On Demand Mobilität

Seit 10/2017 Leiter Vertrieb D-A-CH bei der ioki GmbH

09/2016 – 09/2017 Projektleiter Konzernprojekt „Autonomes Fahren auf der Straße“ im Auftrag der DB Regio AG

07/2012 – 08/2016 Abteilungsleiter Verkehrsplanung und Geschäftsentwicklung bei DB Regio Bus

05/2008 – 06/2012 Verkehrsplaner für innovative Verkehrsangebote bei der DB Stadtverker GmbH

01/2007 – 04/2008 Stellvertretender Betriebsleiter Ostholstein, Autokraft GmbH

05/1999 – 12/2006 Verkehrsplaner Betrieb Ostholstein, Autokraft GmbH

Erfahrungen aus fünf Jahren On Demand Mobilität

Im Vortrag werden folgende vier Themenkomplexe angesprochen:

1. Mobilität heute und morgen. Wie wird sich die Mobilität in naher Zukunft verändern?
2. Wir sind ioki. Wie sieht die Antwort der DB auf diese Veränderungen aus?
3. Herausforderungen des ÖPNV. Was sind die Erkenntnisse die wir in fünf Jahren On Demand Mobilität gewonnen haben.
4. Digitale Lösungen für die Herausforderungen. Welche Entwicklungen der Digitalisierung helfen auf die Herausforderungen zu reagieren?

15:35 – 15:55 Uhr

Nachhaltigkeit in der Logistik bei ALDI SÜD

1982 in Nürnberg geboren

2009 Abschluss des Studiums als Diplom-Wirtschaftsingenieur an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

2009-2014 Regionalverkaufsleiter (ALDI SÜD, Regionalgesellschaft Roth)

2015-2016 Area Manager (ALDI Stores Australia, Region Stapylton)

2017-2018 Leiter Verkauf (ALDI SÜD, Regionalgesellschaft Dormagen)

2018-heute Director Logistics Management (ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG)

Nachhaltigkeit in der Logistik bei ALDI SÜD

Kurze Beschreibung des Vortrages: 

  • Einfluss der Logistik auf denCO2 Fußabdruck des Unternehmens 
  • Erfahrungen aus dem Test E-Lkw
  • Erfahrungen aus dem Test Erdgas-Lkw
  • Elektrische vs. dieselbetriebene Transportkälteanlagen
  • (Antriebsformen der Zukunft) 
  • Einsatz von Photovoltaikanlagen auf Logistikzentren und Filialen
  • (Aufbau einer Ladeinfrastruktur)

15:55-16:15 Uhr

A European Initiative to Create More Liveable Urban Spaces

Johannes Kirschner, geb. in Rosenheim, absolvierte 2018 sein Master Studium an der Copenhagen Business School. Anschließend war er Teil des Launch Teams bei Circ, einem E-Scooter Anbieter aus Berlin. Nach erfolgreicher Acquisition durch einen führenden Anbieter aus der USA, wechselte er zu EIT Urban Mobility, einem Institut der Europäischen Union, das sich u.a. mit Innovations-Projekten und der Unterstützung von Startups im Mobilitätsbereich beschäftigt. Nach mehreren Stationen im Ausland (u.a. für DriveNow, BMW oder Dell) lebt und arbeitet er aktuell in München.

A European initiative to create more liveable urban spaces

  • Vorstellung EIT Urban Mobility
  • Projekte innerhalb der Europäischen Union:
    • Aktive Mobilität
    • Nachhaltige Logistik
    • Intermodalität
    • Öffentlichen Raum neu definieren
    • Neue Infrastrukturkonzepte
    • Mobilität der Zukunft
    • Mobilität für Alle
    • Mobilität und Energie
    • Senkung der Umweltbelastung
  • Auswirkungen von COVID-19 auf die Mobilität von EIT Urban Mobility

16:15 – 16:30 Uhr

16:30 – 18:30 Uhr 

EEF 2020 - Tag 4 ­(26. November 2020)

15:00 – 15:15 Uhr

Begrüßung

15:15 – 18:15 Uhr

Workshops

Working Out Loud to start your career right! 

Warum erst Jahre in einem Job verbringen, der einem absolut nicht zusagt und keinen Spaß macht – nur des Geldes wegen oder für den Lebenslauf? Einige kommen erst nach Jahren im falschen Job dazu etwas zu ändern oder sie ziehen es sogar bis zur Rente durch. Aber das muss nicht sein. Starte deine Karriere doch direkt richtig mit deiner Leidenschaft! 

Mit Working Out Loud lernst du Ziele mit der Hilfe von Netzwerken zu erreichen und schaffst es deine Karriere selbst zu gestalten. 

Lerne in dem Workshop die Grundlagen von Working Out Loud kennen und wende die Grundprinzipien auch direkt an. Aber du erfährst auch mehr darüber, wie Unternehmen die Methode bereits einsetzen. Denn auch für Unternehmen birgt die Förderung von Working Out Loud ein großes Potential. 

Durchgeführt wird der Workshop von der WOL Rhein-Ruhr Community, wo sich Unternehmen der Region zu dem Thema austauschen und untereinander vernetzen.

Workshopleiter: Manuel Wyszynski

Viele Energieversorger beschäftigen sich im Unternehmensverbund mit Mobilitätslösungen im Bereich des ÖPNV. Durch den zunehmenden Ausbau von Ladeinfrastruktur für e-Mobilität treffen Energieversorger heute auch in der Rolle des Stromlieferanten auf den Mobilitätssektor. Dieses spannende Marktumfeld verlangt neue Dienstleistungen von Energieversorgern, die heute identifiziert und entwickelt werden müssen. 

In diesem Workshop werden verschiedene Methoden der Produktentwicklung vorgestellt und daran konkrete Mobilitätslösungen von Energieversorgern erarbeitet. 

Workshopleitung: Stefan Pisula

Ziel des Workshops:
Gesamthaftes, teilweise quantitatives Verständnis der Rahmenbedingungen, Technik- und Baualternativen und des Human Factor der Mobilität der Zukunft in Ballungsräumen.  

AFRY-Beitrag: 
Erarbeitung des „Spielfeldes“, Impulsvorträge zu ausgewählten Einzelaspekten (u. a. Techniktrends, Verhaltensökonomik), Moderation, Zusammenfassung der Ergebnisse. 

Dieselskandal, Abgaswerte, Umweltverschmutzung, fehlende Mobilitätskonzepte und Lärm. An Problemen mangelt es unseren Städten wirklich nicht, wobei über alles die Pariser Klimaziele schweben. Doch um all das zu erreichen, braucht die Smart City von Morgen ein neues Nervensystem. Zur Einsparung von CO2 benötigt die intelligente Stadt eine neue Infrastruktur zur Vernetzung von Devices, welche zur Senkung der Treibhausgase durch Prozessoptimierung beitragen sollen.  
 

Eine Technologie, welche zur Optimierung der Stadt beitragen kann ist die Funktechnologie LoRaWANLoRaWAN zählt zu den sogenannten Low-Power-Wide-Area-Network-Technologien (LPWAN). Sie wurde speziell für Städte entwickelt. 

Gemeinsam in dem Workshop „Mit IoT zur freien Smart City“ werdet ihr die Technologie einmal kennenlernen und selbst neue Use Cases entwickeln. Also lasst eurer Kreativität freien Lauf uns und denkt euch Ideen aus unter dem Motto, wie kann ich meine Stadt mit IoT besser machen! 

Workshopleitung: Lea Preis

Eine nachhaltige und möglichst CO2-Neutrale Entwicklung der urbanen Zentren ist ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende in Deutschland. 

Bei der Entwicklung von neuen Wohn- und Geschäftsquartieren – auch im Besonderen bei der Einbindung von Bestandsgebäuden – wird es daher immer wichtiger, intelligente und innovative Energieversorgungs- und Mobilitätslösungen zu entwickeln, umzusetzen und zu betreiben. 

An einem „echten“ Quartierskonzept möchten wir mit euch zusammen ein Energieversorgungs- und Mobilitätskonzept entwickeln. Dazu werden wir kleine Teams bilden, die dann zum Ende ihre unterschiedlichen Konzepte vorstellen, die wir dann gemeinsam diskutieren können. 

Hier sind eure Ideen gefragt! Wir sind gespannt, welche Konzepte in euren Köpfen stecken! 

Workshopleitung: Andreas Bünker 

18:15 – 18:30 Uhr

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